Das erste Filmkapitel.

Schenken statt handeln.

Es geht auch ganz legal ohne Geld!
Viele Gemeinden machen sogar offiziell mit.

Zeitgeld

Längst gibt es hunderte legale Alternativen zum Euro. Doch Tobias Plettenbacher bezahlt nicht mit Freigeld, sondern mit Lebenszeit. Es ist Zeit, mit der er anderen geholfen hat. Die Zeitgutscheine kann er gegen Waren oder Dienstleistungen eintauschen. Und das Netzwerk funktioniert. Sogar die Gemeindeabgaben kann man bereits mit Zeit bezahlen.

 

Tobias Plettenbacher wirgemeinsam.net



Moderne Allmenden

Einst gab es in jedem Dorf Allmenden – das waren Grundstücke oder Güter, die von allen benutzt werden durften: Die Obstbäume am Wegesrand, der Bach oder Dorfteich, und viele der Almen.

 

Nikolai Ritter und Martin Mollay haben mit ihren Teams moderne Allmenden eröffnet - mitten in der Stadt. Hier darf nach dem Fair-Use-Prinzip kostenlos geerntet werden. Mithilfe und NachahmerInnen sind gerne gesehen.

 

Nikolai Ritter, Martin Mollay & Teams:

obststadt.at

 

Weitere offene (private und öffentliche) Gärten:

einfachessbar.org

foodisfreeproject.org

 

Übrigens: Martin Mollay hält spannende Kurse:

survivaltraining.at

 

Allmenden in der Großstadt

Viele städtische Obstbäume stehen auf öffentlichem Grund - das bedeutet zumeist, sie dürfen kostenlos geerntet werden! Eine App zeigt auf den Meter genau, wo man kostenlos Obst und Gemüse ernten kann. Die Daten stammen von Freiwilligen, die ihre Städte ehrenamtlich kartographieren - damit auch andere fröhlich ernten können. Mitmachen empfohlen.

 

Weltweite Standortkarte und sehr aktives Netzwerk:

mundraub.org



Offene Bücherschränke & Giveboxes

Alles kann man miteinander teilen. Sogar mitten in der Großstadt. Frank Gassner hat die Idee der öffenen Bücherschränke kurzerhand nach Wien geholt und betreibt sie seitdem aus eigener Tasche. Aus ihnen kann man jederzeit Bücher entnehmen. Man kann sie aber auch mit Büchern befüllen, die man ausgelesen hat. Oder mit CDs, oder Filmen - oder was man möchte. Auch Firmen, öffentliche Schulen und soziale Einrichtungen richten gerne offene Bücherschränke als kostengünstigen sozialen Treffpunkt ein.

 

Drehort: offener-buecherschrank.at

 

Mehr:

openbookcase.org

tauschgnom.de/offene-buecherschraenke

 

Givebox nennt sich die erweiterte Variante eines offenen Verschenke-Schranks, worin alles getauscht werden kann!


Givebox-Standortliste:

coforum.de/?7976



Umsonstläden

Umsonstläden sind eine praktische Erfindung gegen die Wegwerfgesellschaft. Hier wird nicht getauscht oder gehandelt, sondern tatsächlich verschenkt. Einfach so. Man gibt dort ab, was man nicht mehr braucht, und nimmt sich, was man benötigt. Unbürokratisch und kostenlos, ohne Mitgliedschaft, ohne Termin, und natürlich ohne Geld. Freies Geben und Nehmen.

 

Drehort: kostnixladen.at

 

Mehr:

umsonstladen.at

umsonstladen.de

alles-und-umsonst.de/umsonstladen



Repaircafés

Selbst reparieren? Auch das geht! Selbst wenn man weder Kenntnis noch Werkzeug hat. In Repaircafés zeigen einem Profis, wie man sich selbst hilft. Mit Geduld statt Geld. Hilfe zur Selbsthilfe. Im Filmbeitrag erfahrt ihr auch, wie einfach es ist, ein Repaircafé selbst zu gründen.

 

Drehort: repaircafe.wien

 

Mehr:

sogutwieneu.at

reparaturnetzwerk.at

 



Foodsharing

1/3 aller Lebensmittel landen im Müll - oft aus Bequemlichkeit oder gesetzlichen Gründen. Dagegen gibt es einfache Lösungen. Freiwillige Essensretter holen liegengebliebene Lebensmittel direkt von Betrieben und Läden ab. Gemeinsam werden sie dann verarbeitet, gegessen und weiterverschenkt. Auf der Foodsharing-Webseite kann man sich auch ganz spontan untereinander austauschen, wenn man Essen sucht oder zuviel Essen hat. Solche Initiativen gibt es übrigens weltweit, denn Essen gibt es genug für alle.

 

myfoodsharing.at
foodsharing.de



Das Transition-Netzwerk

Es sind Öko-Inseln der Solidarität in der Großstadt, an denen man Essen und Kleidung tauschen und teilen kann, miteinander gärtnern und basteln kann, Freunde und Freizeitpartner findet, einander hilft und Zusammenhalt spürt. Initiiert wurde die Bewegung vom irischen Permakultur-Vordenker Rob Hopkins, damit es auch in den Städten ökologische und regionale Selbstversorgung gibt. Mehr als 100 regionale Transition-Initiativen sind in Deutschland bereits entstanden.

 

Drehort: transition-regensburg.de

 

Mehr:

transitionnetwork.org

transition-initiativen.de



Das FreeCycle-Netzwerk

...ist international und besteht aus tausenden regionalen Tauschgruppen. Jede Tauschgruppe ist einfach nur ein Mailverteiler. Dorthin schreibt ihr eine kurze Mail. wenn ihr etwas sucht oder zu verschenken habt. Das lesen dann alle Mitglieder im Umkreis. Und wenn sich jemand meldet, wird ein Treffpunkt vereinbart. Einfach, schnell und vollkommen kostenlos.

 

Mehr:

freecycle.org



8 Filmkapitel, 8 Lebensbereiche

 Wir zeigen einfache und praktische Lösungen für 8 Lebensbereiche, die frei und unabhängig machen. Sie alle sind seit langem erprobt und bewährt. Um mehr zu erfahren, auf die Fotos klicken.

Schenken statt handeln
Es geht auch ganz legal ohne Geld, und viele Gemeinden machen sogar offiziell mit.

Eigeninitative statt Konsum

Wie man sich günstig und biologisch ernährt, ohne selbst Land zu besitzen.

Freie Kindheit

Über ganz normale Kinder, die weder Windeln noch Schule brauchen.

Die Welt im Rucksack

Wie man weltweit und live Kontakt hält - ohne Telefon oder Internet.


Freie Energie aus Abfall

Wie man unterwegs stromautark bleibt, und im Winter mit der Sonne kocht.

Autark und mobil wohnen.

Über einen energieautarken Wohnwagen, und winterfeste Wohnjurten.

Energieautark auf Reisen

Reisen per Solarliegerad und wohnen im faltbaren Fahrradcamper für zwei.

Teams statt Singles

Wie ein nachbarschaftliches Netzwerk das Leben leichter und schöner macht.



Kostenlos: Freies Wissen!

Film: Entscheide selbst, wieviel du bezahlst!

Im Doppel-DVD-Set siehst du, wie all diese freien Lösungen aussehen, und wie die Menschen wirklich leben. Sie erzählen über ihre Erfahrungen und geben gute Ratschläge. Das spart dir weite Reisen, Kosten, Zeit und Mühe.

 

Du entscheidest selbst, wieviel du für den Film bezahlst. Die angegebenen Preise sind wirklich nur Vorschläge.



Ihr habt gute Ideen? Hilfreiche Lösungen? Praktische Tipps? Gute Links?

 

Schreibt uns! Wir freuen uns über eure Mithilfe. Gerne ergänzen wir unsere Links um hilfreiche Tipps und Adressen.